Tipps zu Entrümpelung & Haushaltsauflösung

Hausrat verschenken/ verkaufen

Bei Ihnen steht eine Wohnungsentrümpelung oder eine Haushaltsauflösung an? Dann Fragen Sie im Bekanntenkreis und in der Familie nach und verschenken Sie so viel Hausrat wie möglich. Möbel, Geschirr, der Inhalt der Speisekammer und vieles mehr findet damit weitere Verwendung. Hochwertigere Dinge kann man auch über die gängigen Onlineplattformen zum Verkauf anbieten. Damit sparen Sie bares Geld bei den Entsorgungskosten und Sie tun noch etwas für die Umwelt.
Unser Tipp: Erst wenn Sie nichts mehr verschenken oder verkaufen können, rufen Sie uns unter 0641/96985-0 an und vereinbaren einen Termin zur Besichtigung. Wir sind Entrümpelungsprofis und kümmern uns um die fachgerechte Entsorgung des übrig gebliebenen Hausrates.

Getrenntsammlung

In einem Haushalt fallen die unterschiedlichsten Abfallarten an. Unsere aktuelle Abfallgesetzgebung verpflichtet jeden Abfallerzeuger zur getrennten Erfassung aller Abfallfraktionen. Dies hat vor allem ökologische Gründe. Die Getrenntsammlung hat aber auch finanzielle Vorteile. Der Rest- oder Sperrmüll ist die teuerste Art, Abfälle zu entsorgen. Wenn Ihnen jemand einen „Mischmüllcontainer“ für Ihre Entrümpelung empfiehlt, sind Sie schlecht beraten.
Unser Tipp: Wir sind Entsorgungsfachbetrieb und somit Profis in allen Fragen rund um die Abfallentsorgung. Wenn Sie Rat brauchen, rufen Sie uns an.

Kleidung verwerten

Gebrauchte Kleidung kann man bei gemeinnützigen Einrichtungen abgeben. Diese Einrichtungen werden z. B. von den Kirchen oder dem roten Kreuz in vielen Städten und Gemeinden betrieben. Die Kleidung wird dann z. B. über Gebrauchtwarenkaufhäuser oder Second-Hand-Läden an bedürftige Menschen weitergegeben. Eine weitere Möglichkeit sind Altkleidercontainer, die man in jeder Kommune findet.
Unser Tipp: Wenn Sie Ihre Entrümpelung mit uns als Partner durchführen möchten, können Sie sich den Weg zum Altkleidercontainer sparen. Wir nehmen gebrauchte Kleidung kostenlos mit und geben Sie an einen Fachbetrieb weiter.

Schadstoffe entsorgen

In vielen Haushalten finden sich gefährliche Abfälle, die auch Sonderabfälle oder Schadstoffe genannt werden. Dazu zählen Reiniger, Lacke, Farben, Lösemittel, Altöle, Schmierstoffe, Fahrzeugbatterien, Dünger und ähnliche Stoffe. Alle diese Abfälle dürfen nicht mit dem „normalen“ Müll entsorgt werden. Aufgrund ihrer schädlichen Eigenschaften hat der Gesetzgeber einen gesonderten Entsorgungsweg vorgeschrieben. Wer sich nicht an diese Vorgaben hält, schädigt die Umwelt und läuft Gefahr wegen illegaler Abfallentsorgung belangt zu werden.
Unser Tipp: Für Privathaushalte bieten die meisten Kommunen oder Städte eine kostenlose Entsorgung von gefährlichen Abfällen an. Dies ist eine kostengünstige Alternative, für die sich viele unserer Kunden entscheiden.
Achtung! Schadstoffe gehören auf keinen Fall in einen Sperrmüllcontainer. Dies kann dazu führen, dass der gesamte Containerinhalt verunreinigt wird. Die Entsorgung wird dann richtig teuer.

Innenfarben, Raumfarben, Fassadenfarben entsorgen

Raumfarben sind aufgrund Ihrer flüssigen Konsistenz wie Schadstoffe zu behandeln. Man möchte damit vermeiden, dass Abfallbehandlungsanlagen, Müllfahrzeuge, Straßen und Wege (beim umladen) durch auslaufende Farbreste verunreinigt oder beschädigt werden.
Unser Tipp: Entfernen Sie den Deckel auf den Eimern und lassen Sie die Farben an einem warmen und vor Regen geschützten Ort austrocknen. Dann kann der trockene Farbrest einfach mit dem „normalen“ Restmüll und die Eimer über den gelben Sack entsorgt werden.

Elektroschrott entsorgen

Alle Geräte die einen Stecker oder einen Akku/Batterie (Kühlschrank, Elektroherd, Spülmaschine, Waschmaschine, Radio, Fernseher, Handy, etc.) haben gehören in den Elektroschrott. Da sie in vielen Fälle schadstoffhaltige oder wertvolle und seltene Rohstoffe enthalten werden Elektro-Altgeräte wiederverwertet. Die Entsorgung über den Restmüll ist daher verboten.
Unser Tipp: Geben Sie Ihren Elektroschrott an einer dafür vorgesehenen Annahmestelle ab. Oftmals sind das kommunale Wertstoffhöfe oder auch der Elektrohandel. Sollten Sie die Entrümpelung mit uns als Partner durchführen, nehmen wir alle Elektro-Altgeräte kostenlos mit und entsorgen Sie fachgerecht.

Asbestzementprodukte entsorgen

Asbest ist eine hochgradig Krebs erzeugende Faser, die in der Vergangenheit in vielen Produkten verarbeitet wurde. Eine Gruppe davon sind sogenannte Asbestzementprodukte. Dazu gehören neben den bekannten Eternitplatten z. B. auch Blumenkästen und Fensterbänke. Abfälle aus Asbestzement müssen in besonderer Weise verpackt und entsorgt werden. Dies ist entgegen landläufiger Meinung nicht besonders teuer, aber das Handhaben und Transportieren Asbestzementprodukten bedarf einer fachlichen Qualifikation und einer behördlichen Genehmigung. Es gilt eine sogenanntes Weiterverwendungsverbot.
Unser Tipp: Die Entsorgung von asbesthaltigen Abfällen gehört in die Hände eines Profis. Haben Sie die Vermutung, dass bei Ihrer Hausentrümpelung solche Abfälle anfallen, rufen Sie uns an.

Mineralwolle/ Steinwolle / Glaswolle entsorgen

Alte Künstliche Mineralfasern (KMF) haben ähnlich schädliche Eigenschaften wie Asbest. Die Fasern sind lungengängig und dadurch krebserregend. KMF sind daher als gefährlicher Abfall eingestuft. Sowohl für das Handling als auch für Verpackung und Transport gelten gesonderte Vorschriften. Sie müssen zwingend getrennt erfasst und entsorgt werden. Unsere Mitarbeiter arbeiten mit einer speziellen Schutzausrüstung und verpacken die Abfälle in spezielle Kunststoffsäcke, die entsprechend gekennzeichnet sind. KMF findet man im Übrigen nicht nur als lose Dämmwolle. Sie werden auch in festen Dämmlatten oder in Deckenplatten verarbeitet und sind nicht immer direkt als KMF zu erkennen. Seit Mitte der Neunziger Jahre wurden die KMF-Fasern in Ihrer Struktur verändert und sind somit nicht mehr schädlich.
Unser Tipp: Leider lässt sich das Herstellungsdatum von KMF-Produkten in vielen Fällen nicht mehr nachvollziehen. Daher gehen Sie im Zweifel immer von gesundheitsschädlichen Fasern aus.

Nachtspeicheröfen entsorgen

Nach der Entrümpelung von alten Häusern, steht oft auch eine Sanierung des Objektes an. In manchen Fällen wird das Haus noch mit alten Nachspeicheröfen beheizt. Diese Heizungen können, abhängig von Hersteller und Baujahr asbestbelastet sein. Die gefährliche Faser ist in den unterschiedlichsten Bauteilen eingesetzt worden. Da die Öfen teilweise mehrere Hundert Kilo wiegen, sind Sie nur von Fachleuten oder in demontiertem Zustand zu bewegen transportieren. Daher: Wenn nicht eindeutig feststeht, dass Ihre Nachspeicheröfen asbestfrei sind, lassen Sie die Finger davon. Sie riskieren im schlechtesten Fall, dass Ihr Haus oder Ihre Wohnung komplett mit krebserregenden Asbestfasern kontaminiert wird.
Unser Tipp: Prüfen Sie, ob Ihre Nachspeicheröfen asbestfrei sind und beauftragen Sie eine Fachfirma mit Demontage und Entsorgung. Informationen dazu findet man im Internet. Kunden, die mit uns eine Entrümpelung oder Haushaltsauflösung durchführen, unterstützen wir direkt mit der Prüfung und vermitteln einen Partnerbetrieb mit der Entsorgung.

Bauschutt entsorgen

Alle mineralischen Abfälle werden als Bauschutt entsorgt. Dazu gehören Sand, Kies, Schotter, Steine, Beton. Auch Fliesen und Badkeramik dürfen als Bauschutt entsorgt werden. Kleinere Mengen werden oft auf den kommunalen Wertstoffhöfen angenommen. Bei größeren Mengen sollte man sich an einen örtlichen Entsorger wenden. Nicht in diese Fraktion gehören Gipskartonplatten oder Ytonsteine. Dies sind Baustoffe auf Gipsbasis, die gesondert entsorgt werden müssen. Auch Glasbausteine dürfen nicht als Bauschutt entsorgt werden. Gefährliche Abfälle wie Mineralwolle oder Asbestzement (Eternitplatten) haben im Bauschutt erst recht nichts verloren. 
Unser Tipp: Bauschutt zu entsorgen ist relativ günstig. Der Preisunterschied zu einer verunreinigten Mischfraktion ist immens. Wenn Sie sich nicht sicher sind, welche Abfallbestandteile als Bauschutt entsorgt werden dürfen, fragen Sie vorher beim Entsorger oder auf dem Wertstoffhof nach. Sonst kann es schnell sehr teuer werden.

Fenster entsorgen

Grundsätzlich unterscheidet man Fenster nach den Werkstoffen aus denen die Rahmen gefertigt wurden. Alu- oder Metallfenster kann man sehr gut über einen Schrotthändler entsorgen. Dafür erhalten Sie in der Regel sogar eine Vergütung. Kunststofffenster und alte Holzfenster entsorgen Sie am Besten über einen örtlichen Entsorger. Alte Holzfenster sind oft mit Holzschutzmitteln behandelt oder mit bleihaltiger Farbe gestrichen und gelten dann als gefährlicher Abfall. Entsorgungsmöglichkeiten erhalten Sie auf Nachfrage bei einem Wertstoffhof oder bei einem Fachhandwerker.
Unser Tipp: Die eingebauten Glasscheiben sollten Sie in den Fenstern belassen. Das Entfernen der Scheiben birgt eine größere Verletzungsgefahr. Seriöse Entsorger nehmen die Fenster immer inklusive Glas an. Im übrigen kann Flachglas aufgrund seiner Zusammensetzung nicht  über die kommunalen Altglascontainer entsorgt werden. Diese sind ausschließlich für Hohlglas gedacht.

Gartenabfälle entsorgen

Gartenabfälle zu entsorgen ist relativ günstig und unproblematisch. Kleinere Mengen Gartenabfälle entsorgen Sie ganz bequem über die kommunale Biotonne. Bei größeren Mengen wenden Sie sich an einen örtlichen Entsorger oder an einen Werststoffhoff in Ihrer Nähe. In vielen Fällen werden Grünabfälle nicht unterschieden. Manchmal erfasst der jeweilige Entsorger Rasenschnitt getrennt von Ast- und Strauchschnitt. Auch Wurzelstöcke, Erde und Grassoden werden unter Umständen getrennt erfasst. Fallen mehrere der genannten Fraktionen an, fragen Sie am besten vorher beim Entsorger nach.
Unser Tipp: Falls Sie größere Mengen an Grünabfällen entsorgen möchten und Ihnen eine sowohl die Arbeitskraft als auch eine Transportmöglichkeit fehlt, sind wir für Sie da. Rufen Sie uns an.

Weitere Tipps finden Sie in unserem Merkblatt „Haftungsrisiken für Auftraggeber“.

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